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Wer – Wie – Was – Wieso – Weshalb – Warum

Hallo liebe Leser,

mein Name ist Verena, gebürtig stolze „Pottlerin“ mittlerweile seit einigen Jahren wohnhaft am schönen Bodensee.

Im vergangenen Jahr bekam ich zu Weihnachten von meinem Schatz eine Nähmaschine geschenkt. Eine Nähmaschine – für mich??? Dem ein oder anderen unter euch mag so ein Geschenk sehr willkommen sein; für mich aber war es in erster Linie ein riesengroßes Fragezeichen. Was zur Hölle soll ich damit und wie funktioniert sie…. Ihr müsst wissen, dass weder meine Mutter noch die Oma nähen und auch in der Schule durfte ich viel nützliches und unnützliches lernen – Nähunterricht stand jedoch nie auf meinem Stundenplan.
Meine liebe Freundin und Mutti unseres Patenkindes half mir das „mit dem Nähen“ zu verstehen. Ich erinnere mich noch sehr gut daran wie ich an den ersten rechtwinkligen Ecken verzweifelt bin, hatte mir bis dahin doch noch niemand verraten, dass die Nadel im Stoff zu stecken hat ehe ich den Nähfuß anhebe und den Stoff drehe.  So langsam gelangen mir die ersten kleinen Projekte und ich bekam Spaß an der Geschichte. Ich fing an gewisse Rituale zu entwickeln, dazu gehört das Stöbern auf pinterest, das Lesen diverser handverlesener Blogs, das Durchblättern von Nähzeitschriften während des Samstageinkaufs im hiesigen Supermarkt, …
Stück für Stück traute ich mich an neue Projekte, dazu gehörten diverse Küchenhandtücher, Kissenhüllen, Gammelhosen in kurz und lang für den Herren des Hauses, ein Reiseetui…
So richtig angestachelt haben mich zwei weitere Faktoren:
– meine Kollegin Mimi, die mir nach jedem Wochenende ihre neuesten Näh-Werke stolz präsentiert
– die Nachricht meiner kleinen Schwester, dass ich ganz bald schon Tante werde
Das Ziel war mir in dem Moment klar: der Krümel muss was zum Anziehen haben, wenn er das Licht der Welt erblickt und das darf unter keinen Umständen irgendwas sein, es wird etwas aus der Nadel von Tante V sein.
Und schon stand ich vor der nächsten Herausforderung, hatte ich doch bis zu diesem Zeitpunkt nur gewebte Stoffe verarbeitet, niemals Wirkwaren…
Ich hab also erstmal wieder gegoogelt und gepinterested (sagt man das so?) und mir jede Menge über das nähen von Jersey mit der Nähmaschine  durchgelesen und angeschaut. Nachdem die erste Angst dem gesunden Respekt gewichen war traute ich mich an die erste Jerseyhose für den Krümel. Die war gut – nicht perfekt aber besser als erwartet. Es folgten weiteren Hosen und ein Jäckchen für den Krümel. Und weil es gerade so gut lief beschloss ich: nähste doch auch mal was zum Anziehen für Dich
Also wieder: Pinterest, diverse Blogs, …
Frau Karla erschien mir machbar und würdig, die Umsetzung erfolgte dann auch prompt und ohne weiteres zögern. Seit dem vergeht kaum eine Woche, wo ich nicht für Krümel, Schatz oder mich was schönes nähe.

Wieso ich jetzt anfange diesen Blog zu schreiben: mir haben die Tutorials anderer Blogger so manches mal ein großes Stück weitergeholfen. Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass sie sich die Zeit nehmen alles zu beschreiben / zu fotografieren um es dem Netz zu präsentieren. Mittlerweile geht es mir weniger um ein „wie – mache ich das“ viel mehr suche ich kreative Ideen, die inspirieren. Auch wenn meine Fähigkeiten an der Nähmaschine sicherlich noch einiges an Optimierungspotential haben, glaube ich dass ich trotzdem inspirieren kann und eventuell auch dem ein oder anderen „Frischling“ Mut mache.

Zum Schluß dieser kurzen  Einführung bleiben mir zwei Dinge zu sagen
– ich hoffe euch häufiger auf dieser Seite zu treffen, lasst gerne mal einen Kommentar hier
– danke mein lieber Schatz für dieses Weihnachtsgeschenke, ohne die Nähmaschine würde mir mittlerweile so einiges fehlen.

Eure Verena (Tante V)

 

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